Lukas 1 Parallel Kapitel
Lukas 1
Parallel Kapitel
LUTTEXMOD
1Sintemal sich's viele unterwunden haben, Bericht zu geben von den Geschichten, so unter uns ergangen sind,1Da nun schon Manche versucht haben, eine Erzählung von den bei uns beglaubigten Begebenheiten zu verfassen,1Sintemal sich's viele unterwunden haben, zu stellen die Rede von den Geschichten, so unter uns ergangen sind,
2wie uns das gegeben haben, die es von Anfang selbst gesehen und Diener des Worts gewesen sind:2so wie es uns die ursprünglichen Augenzeugen und Diener des Wortes überliefert haben,2wie uns das gegeben haben, die es von Anfang selbst gesehen und Diener des Worts gewesen sind:
3habe ich's auch für gut angesehen, nachdem ich's alles von Anbeginn mit Fleiß erkundet habe, daß ich's dir, mein guter Theophilus, in Ordnung schriebe,3so habe auch ich mich entschlossen, nachdem ich allem von vorne an genau nachgegangen, es für dich, hochgeehrter Theophilus, nach der Reihenfolge niederzuschreiben,3habe ich's auch für gut angesehen, nachdem ich's alles von Anbeginn erkundet habe, daß ich's zu dir, mein guter Theophilus, mit Fleiß ordentlich schriebe,
4auf das du gewissen Grund erfahrest der Lehre, in welcher du unterrichtet bist.4damit du dich von der Gewißheit der Geschichten, die du in deinem Unterricht erfuhrst, überzeugen könnest.4auf daß du gewissen. Grund erfahrest der Lehre, in welcher du unterrichtet bist.
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5Zu der Zeit des Herodes, des Königs von Judäa, war ein Priester von der Ordnung Abia, mit Namen Zacharias, und sein Weib war von den Töchtern Aarons, welche hieß Elisabeth.5Es war in den Tagen Herodes, des Königs von Judäa, ein Priester mit Namen Zacharias aus der Tagesklasse Abia, und derselbe hatte eine Frau aus den Töchtern Aaron, die hieß Elisabet.5Zu der Zeit Herodes, des Königs Judäas, war ein Priester von der Ordnung Abia mit Namen Zacharias und sein Weib von den Töchtern Aarons, welche hieß Elisabeth.
6Sie waren aber alle beide fromm vor Gott und wandelten in allen Geboten und Satzungen des HERRN untadelig.6Es waren aber beide gerecht vor Gott, wandelnd in allen Geboten und Gerechtsamen des Herrn, ohne Tadel.6Sie waren aber alle beide fromm vor Gott und gingen in allen Geboten und Satzungen des HERRN untadelig.
7Und sie hatten kein Kind; denn Elisabeth war unfruchtbar, und waren beide wohl betagt.7Und sie hatten kein Kind, dieweil Elisabet unfruchtbar war, und beide waren hochbetagt.7Und sie hatten kein Kind, denn Elisabeth war unfruchtbar; und waren beide wohl betaget.
8Und es begab sich, da er des Priesteramtes pflegte vor Gott zur Zeit seiner Ordnung,8Es geschah aber, da er, weil seine Tagklasse an der Reihe war, den Priesterdienst hatte vor Gott,8Und es begab sich, da er Priesteramts pflegete vor Gott zur Zeit seiner Ordnung
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9nach Gewohnheit des Priestertums, und an ihm war, daß er räuchern sollte, ging er in den Tempel des HERRN.9traf ihn nach dem Brauche der Priesterschaft das Los, zu räuchern und hiezu in den Tempel des Herrn zu treten.9nach Gewohnheit des Priestertums, und an ihm war, daß er räuchern sollte, ging er in den Tempel des HERRN.
10Und die ganze Menge des Volks war draußen und betete unter der Stunde des Räucherns.10Und die ganze Versammlung des Volks war außerhalb im Gebet in der Stunde des Rauchopfers.10Und die ganze Menge des Volks war draußen und betete unter der Stunde des Räucherns.
11Es erschien ihm aber der Engel des HERRN und stand zur rechten Hand am Räucheraltar.11Es erschien ihm aber ein Engel des Herrn, zur Rechten des Räucheraltars stehend.11Es erschien ihm aber der Engel des HERRN und stund zur rechten Hand am Räuchaltar
12Und als Zacharias ihn sah, erschrak er, und es kam ihn eine Furcht an.12Und Zacharias, da er es sah, ward bestürzt und Furcht kam über ihn.12Und als Zacharias ihn sah, erschrak er, und es kam ihn eine Furcht an.
13Aber der Engel sprach zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias! denn dein Gebet ist erhört, und dein Weib Elisabeth wird dir einen Sohn gebären, des Namen sollst du Johannes heißen.13Der Engel aber sprach zu ihm: fürchte dich nicht, Zacharias, dieweil deine Bitte erhört ist, und deine Frau Elisabet wird dir einen Sohn gebären, und du wirst ihm den Namen Johannes geben;13Aber der Engel sprach zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias; denn dein Gebet ist erhöret, und dein Weib Elisabeth wird dir einen Sohn gebären, des Namen sollst du Johannes heißen.
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14Und du wirst des Freude und Wonne haben, und viele werden sich seiner Geburt freuen.14und du wirst Freude und Wonne haben, und viele werden sich seiner Geburt freuen.14Und du wirst des Freude und Wonne haben, und viele werden sich seiner Geburt freuen.
15Denn er wird groß sein vor dem HERRN; Wein und starkes Getränk wird er nicht trinken und wird noch im Mutterleibe erfüllt werden mit dem heiligen Geist.15Denn er wird groß sein vor dem Herrn, Wein und Gebranntes wird er nicht trinken, und wird mit heiligem Geist erfüllt sein vom Mutterleib an,15Denn er wird groß sein vor dem HERRN. Wein und stark Getränk wird er nicht trinken und er wird noch im Mutterleibe erfüllet werden mit Heiligen Geist.
16Und er wird der Kinder Israel viele zu Gott, ihrem HERRN, bekehren.16und viele der Söhne Israels wird er bekehren zu dem Herrn ihrem Gott;16Und er wird der Kinder von Israel viele zu Gott, ihrem HERRN, bekehren.
17Und er wird vor ihm her gehen im Geist und Kraft des Elia, zu bekehren die Herzen der Väter zu den Kindern und die Ungläubigen zu der Klugheit der Gerechten, zuzurichten dem HERRN ein bereitet Volk.17und er wird dahingehen vor ihm in Geist und Kraft des Elias, zu wenden die Herzen der Väter zu den Kindern und die Ungehorsamen zum Sinne der Gerechten, zu bereiten dem Herrn ein gerüstetes Volk.17Und er wird vor ihm hergehen im Geist und Kraft des Elia, zu bekehren die Herzen der Väter zu den Kindern und die Ungläubigen zu der Klugheit der Gerechten, zuzurichten dem HERRN ein bereit Volk.
18Und Zacharias sprach zu dem Engel: Wobei soll ich das erkennen? Denn ich bin alt und mein Weib ist betagt.18Und Zacharias sagte zu dem Engel: woran soll ich das erkennen? bin ich doch ein Greis und meine Frau ist vorgerückt in Jahren.18Und Zacharias sprach zu dem Engel: Wobei soll ich das erkennen? Denn ich bin alt, und mein Weib ist betagt.
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19Der Engel antwortete und sprach zu ihm: Ich bin Gabriel, der vor Gott steht, und bin gesandt, mit dir zu reden, daß ich dir solches verkündigte.19Und der Engel antwortete und sagte zu ihm: ich bin Gabriel, der da steht vor Gott, und bin abgesandt zu dir zu reden und dir diese frohe Botschaft zu bringen.19Der Engel antwortete und sprach zu ihm: Ich bin Gabriel, der vor Gott stehet, und bin gesandt, mit dir zu reden, daß ich dir solches verkündigte.
20Und siehe, du wirst verstummen und nicht reden können bis auf den Tag, da dies geschehen wird, darum daß du meinen Worten nicht geglaubt hast, welche sollen erfüllt werden zu ihrer Zeit.20Und siehe, du wirst schweigen müssen und unvermögend sein zu reden, bis zu dem Tage, da dies geschieht, dafür daß du meinen Worten nicht geglaubt hast, als welche zu ihrer Zeit erfüllt werden sollen.20Und siehe, du wirst verstummen und nicht reden können bis auf den Tag, da dies geschehen wird, darum daß du meinen Worten nicht geglaubet hast, welche sollen erfüllet werden zu ihrer Zeit.
21Und das Volk wartete auf Zacharias und verwunderte sich, daß er so lange im Tempel verzog.21Und das Volk war in Erwartung auf Zacharias, und sie wunderten sich darüber, daß er so lange blieb im Tempel.21Und das Volk wartete auf Zacharias und verwunderte sich, daß er so lange im Tempel verzog.
22Und da er herausging, konnte er nicht mit ihnen reden; und sie merkten, daß er ein Gesicht gesehen hatte im Tempel. Und er winkte ihnen und blieb stumm.22Da er aber herauskam, vermochte er nicht zu ihnen zu reden, und sie erkannten, daß er ein Gesicht im Tempel gesehen; und er winkte ihnen zu, und blieb stumm.22Und da er herausging, konnte er nicht mit ihnen reden. Und sie merkten, daß er ein Gesicht gesehen hatte im Tempel. Und er winkte ihnen und blieb stumm.
23Und es begab sich, da die Zeit seines Amts aus war, ging er heim in sein Haus.23Und es geschah, wie die Tage seines Dienstes voll waren, gieng er fort nach Hause.23Und es begab. sich, da die Zeit seines Amtes aus war, ging er heim in sein Haus.
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24Und nach den Tagen ward sein Weib Elisabeth schwanger und verbarg sich fünf Monate und sprach:24Nach diesen Tagen aber empfieng Elisabet seine Frau, und verbarg sich fünf Monate und sagte:24Und nach den Tagen ward sein Weib Elisabeth schwanger und verbarg sich fünf Monden und sprach:
25Also hat mir der HERR getan in den Tagen, da er mich angesehen hat, daß er meine Schmach unter den Menschen von mir nähme.25also hat der Herr mir gethan in den Tagen, die er ersehen hat, meine Schmach wegzunehmen bei den Menschen.25Also hat mir der HERR getan in den Tagen, da. er mich angesehen hat, daß er meine Schmach unter den Menschen von mir nähme.
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26Und im sechsten Monat ward der Engel Gabriel gesandt von Gott in eine Stadt in Galiläa, die heißt Nazareth,26Im sechsten Monat aber wurde der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine galiläische Stadt mit Namen Nazaret,26Und im sechsten Mond ward der Engel Gabriel gesandt von Gott in eine Stadt in Galiläa, die heißt Nazareth,
27zu einer Jungfrau, die vertraut war einem Manne mit Namen Joseph, vom Hause David: und die Jungfrau hieß Maria.27zu einer Jungfrau, die einem Mann mit Namen Joseph verlobt war, aus dem Hause David, und die Jungfrau hieß Mariam.27zu einer Jungfrau, die vertrauet war einem Manne mit Namen Joseph vom Hause David; und die Jungfrau hieß Maria.
28Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Gegrüßet seist du, Holdselige! Der HERR ist mit dir, du Gebenedeite unter den Weibern!28Und der Engel trat zu ihr ein und sprach: sei gegrüßt, du Begnadigte, der Herr sei mit dir.28Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Gegrüßet seiest du, Holdselige! Der HERR ist mit dir, du Gebenedeiete unter den Weibern.
29Da sie aber ihn sah, erschrak sie über seine Rede und gedachte: Welch ein Gruß ist das?29Sie aber ward bestürzt über dem Worte, und sann darüber nach, was das für ein Gruß sei.29Da sie aber ihn sah, erschrak sie über seine Rede und gedachte: Welch ein Gruß ist das?
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30Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria! du hast Gnade bei Gott gefunden.30Und der Engel sagte zu ihr: fürchte dich nicht, Mariam, denn du hast Gnade gefunden bei Gott.30Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; du hast Gnade bei Gott funden.
31Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, des Namen sollst du Jesus heißen.31Und siehe, du wirst empfangen im Schoß, und wirst einen Sohn gebären, und wirst ihm den Namen Jesus geben.31Siehe; du wirst schwanger werden im Leibe und einen Sohn gebären, des Namen sollst du Jesus heißen.
32Der wird groß sein und ein Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der HERR wird ihm den Stuhl seines Vaters David geben;32Der wird groß sein und ein Sohn des Höchsten genannt werden, und Gott der Herr wir ihm geben den Thron seines Vaters David,32Der wird groß und ein Sohn des Höchsten genannt werden, und Gott der HERR wird ihm den Stuhl seines Vaters David geben.
33und er wird ein König sein über das Haus Jakob ewiglich, und seines Königreiches wird kein Ende sein.33und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und seines Königreichs wird kein Ende sein.33Und er wird ein König sein über das Haus Jakob ewiglich, und seines Königreichs wird kein Ende sein.
34Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich von keinem Manne weiß?34Mariam aber sagte zu dem Engel: wie soll das geschehen, da ich keinen Mann kenne?34Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, sintemal ich von keinem Manne weiß?
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35Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das von dir geboren wird, Gottes Sohn genannt werden.35Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: heiliger Geist wird über dich kommen und Kraft des Höchsten wird dich beschatten; darum wird auch, was da entsteht, heilig genannt werden, Sohn Gottes.35Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum auch das Heilige, das von dir geboren wird, wird Gottes Sohn genannt werden.
36Und siehe, Elisabeth, deine Gefreunde, ist auch schwanger mit einem Sohn in ihrem Alter und geht jetzt im sechsten Monat, von der man sagt, daß sie unfruchtbar sei.36Und siehe, Elisabet deine Verwandte hat gleichfalls einen Sohn empfangen, in ihrem Alter, und ist jetzt im sechsten Monat, sie, die unfruchtbar hieß.36Und siehe, Elisabeth, deine Gefreundete, ist auch schwanger mit einem Sohn in ihrem Alter und gehet jetzt im sechsten Mond, die im Geschrei ist, daß sie unfruchtbar sei.
37Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.37Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.37Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.
38Maria aber sprach: Siehe ich bin des HERRN Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast. Und der Engel schied von ihr.38Mariam aber sprach: siehe, ich bin des Herrn Magd; es geschehe mir nach deinem Wort; und der Engel wich von ihr.38Maria aber sprach: Siehe, ich bin des HERRN Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast. Und der Engel schied von ihr.
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39Maria aber stand auf in den Tagen und ging auf das Gebirge eilends zu der Stadt Juda's39Mariam aber stand auf in diesen Tagen und wanderte in das Gebirge eilig einer Stadt in Juda zu;39Maria aber stund auf in den Tagen und ging auf das Gebirge eilends zu der Stadt Juda
40und kam in das Haus des Zacharias und grüßte Elisabeth.40und trat in das Haus des Zacharias und begrüßte die Elisabet.40und kam in das Haus des Zacharias und grüßete Elisabeth.
41Und es begab sich, als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leibe. Und Elisabeth ward des heiligen Geistes voll41Und es geschah, wie Elisabet den Gruß der Mariam hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leibe.41Und es begab sich, als Elisabeth den Gruß Marias hörete, hüpfete das Kind in ihrem Leibe. Und Elisabeth ward des Heiligen Geistes voll
42und rief laut und sprach: Gebenedeit bist du unter den Weibern, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes!42Und Elisabet ward voll heiligen Geistes und brach aus mit lauter Stimme in die Worte: Gesegnet bist du unter den Weibern, gesegnet die Frucht deines Leibes.42und rief laut und sprach: Gebenedeiet bist du unter den Weibern, und gebenedeiet ist die Frucht deines Leibes.
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43Und woher kommt mir das, daß die Mutter meines HERRN zu mir kommt?43Und woher wird mir das, daß die Mutter meines Herrn zu mir kommt?43Und woher kommt mir das, daß die Mutter meines HERRN zu mir kommt?
44Siehe, da ich die Stimme deines Grußes hörte, hüpfte mit Freuden das Kind in meinem Leibe.44Denn siehe, wie die Stimme deines Grußes in mein Ohr drang, da hüpfte im Jubel das Kind in meinem Leibe.44Siehe, da ich die Stimme deines Grußes hörete, hüpfete mit Freuden das Kind in meinem Leibe.
45Und o selig bist du, die du geglaubt hast! denn es wird vollendet werden, was dir gesagt ist von dem HERRN.45Und selig, die geglaubt hat, daß zur Vollendung kommen wird, was vom Herrn zu ihr geredet ist.45Und o selig bist du, die du geglaubet hast! Denn es wird vollendet werden, was dir gesagt ist von dem HERRN.
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46Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den HERRN,46Und Mariam sprach:46Und Maria sprach: Meine Seele erhebet den HERRN,
47und mein Geist freuet sich Gottes, meines Heilands;47Meine Seele lobet den Herrn,47und mein Geist freuet sich Gottes, meines Heilandes.
48denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen. Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder;48und mein Geist frohlockte über Gott meinen Erlöser, daß er angesehen hat die Niedrigkeit seiner Magd. Denn siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Geschlechter,48Denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen. Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder.
49denn er hat große Dinge an mir getan, der da mächtig ist und des Name heilig ist.49daß der Gewaltige Großes an mir gethan. Und heilig ist sein Name.49Denn er hat große Dinge an mir getan, der da mächtig ist, und des Name heilig ist.
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50Und seine Barmherzigkeit währet immer für und für bei denen, die ihn fürchten.50Und sein Erbarmen währt von Geschlecht zu Geschlecht für die, die ihn fürchten.50Und seine Barmherzigkeit währet immer für und für bei denen, die ihn fürchten.
51Er übet Gewalt mit seinem Arm und zerstreut, die hoffärtig sind in ihres Herzens Sinn.51Er hat Kraft geübt mit seinem Arm. Er hat zerstreut, die da hoffärtig sind in ihres Herzens Sinn.51Er übet Gewalt mit seinem Arm und zerstreuet, die hoffärtig sind in ihres Herzens Sinn.
52Er stößt die Gewaltigen vom Stuhl und erhebt die Niedrigen.52Er hat Gewaltige vom Thron gestürzt und Niedrige erhoben.52Er stößet die Gewaltigen vom Stuhl und erhebt die Niedrigen.
53Die Hungrigen füllt er mit Gütern und läßt die Reichen leer.53Hungernde hat er mit Gütern erfüllt und Reiche leer abziehen heißen.53Die Hungrigen füllet er mit Gütern und läßt die Reichen leer.
54Er denkt der Barmherzigkeit und hilft seinem Diener Israel wieder auf,54Er hat sich Israel seines Sohnes angenommen, der Barmherzigkeit zu gedenken,54Er denket der Barmherzigkeit und hilft seinem Diener Israel auf,
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55wie er geredet hat unsern Vätern, Abraham und seinem Samen ewiglich.55so wie er geredet hat zu unsern Vätern, zu Abraham und seinem Samen für immer.55wie er geredet hat unsern Vätern, Abraham und seinem Samen ewiglich.
56Und Maria blieb bei ihr bei drei Monaten; darnach kehrte sie wiederum heim.56Mariam aber blieb bei ihr gegen drei Monate und kehrte zurück nach Hause.56Und Maria blieb bei ihr bei drei Monden; danach kehrete sie wiederum heim.
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57Und Elisabeth kam ihre Zeit, daß sie gebären sollte; und sie gebar einen Sohn.57Bei Elisabet aber ward die Zeit voll zum Gebären und sie gebar einen Sohn.57Und. Elisabeth kam ihre Zeit, daß sie gebären sollte; und sie gebar einen Sohn.
58Und ihre Nachbarn und Gefreunde hörten, daß der HERR große Barmherzigkeit an ihr getan hatte, und freuten sich mit ihr.58Und ihre Nachbarn und Verwandten hörten, daß der Herr seine Barmherzigkeit an ihr verherrlicht hatte, und freuten sich mit ihr.58Und ihre Nachbarn und Gefreundeten höreten, daß dar HERR große Barmherzigkeit an ihr getan hatte, und freueten sich mit ihr.
59Und es begab sich am achten Tage, da kamen sie, zu beschneiden das Kindlein, und hießen ihn nach seinem Vater Zacharias. 59Und es geschah, am achten Tage kamen sie den Knaben zu beschneiden, und nannten ihn nach dem Namen seines Vaters Zacharias.59Und es begab sich, am achten Tage kamen sie, zu beschneiden das Kindlein, und hießen ihn nach seinem Vater Zacharias
60Aber seine Mutter antwortete und sprach: Mitnichten, sondern er soll Johannes heißen.60Und seine Mutter antwortete: Nein, sondern Johannes soll er heißen.60Aber seine Mutter antwortete und sprach: Mitnichten, sondern er soll Johannes heißen!
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61Und sie sprachen zu ihr: Ist doch niemand in deiner Freundschaft, der also heiße.61Und sie sagten zu ihr: es ist niemand in deiner Verwandtschaft, der diesen Namen führt.61Und sie sprachen zu ihr: Ist doch niemand in deiner Freundschaft, der also heiße.
62Und sie winkten seinem Vater, wie er ihn wollte heißen lassen.62Sie winkten aber dem Vater zu, wie er ihn genannt haben wolle.62Und sie winkten seinem Vater wie er ihn wollte heißen lassen.
63Und er forderte ein Täfelein und schrieb also: Er heißt Johannes. Und sie verwunderten sich alle.63Und er forderte ein Täfelchen und schrieb darauf: Johannes ist sein Name. Und es verwunderten sich Alle.63Und er forderte ein Täfelein, schrieb und sprach: Er heißt Johannes. Und sie verwunderten sich alle.
64Und alsbald ward sein Mund und seine Zunge aufgetan, und er redete und lobte Gott.64Alsbald aber ward ihm der Mund aufgethan und die Zunge, und er sprach und pries Gott,64Und alsbald ward sein Mund und seine Zunge aufgetan, und redete und lobete Gott.
65Und es kam eine Furcht über alle Nachbarn; und die ganze Geschichte ward ruchbar auf dem ganzen jüdischen Gebirge.65und es kam Furcht über alle ihre Nachbarn, und im ganzen Gebirge Judäas wurden alle diese Dinge besprochen.65Und es kam eine Furcht über alle Nachbarn und diese Geschichte ward ruchbar auf dem ganzen jüdischen Gebirge.
66Und alle, die es hörten, nahmen's zu Herzen und sprachen: Was, meinst du, will aus dem Kindlein werden? Denn die Hand des HERRN war mit ihm.66Und alle die es hörten, nahmen es sich zu Herzen und sagten: was wird es mit diesem Knaben sein? war doch die Hand des Herrn mit ihm.66Und alle, die es höreten, nahmen's zu Herzen und sprachen: Was, meinest du, will aus dem Kindlein werden? Denn die Hand des HERRN war mit ihm.
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67Und sein Vater Zacharias ward des heiligen Geistes voll, weissagte und sprach:67Und Zacharias, sein Vater, ward voll heiligen Geistes und weissagte und sprach:67Und sein Vater Zacharias ward des Heiligen Geistes voll, weissagte und sprach:
68Gelobet sei der HERR, der Gott Israels! denn er hat besucht und erlöst sein Volk68Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, daß er heimgesucht und Erlösung geschaffen hat seinem Volk68Gelobet sei der HERR, der Gott Israels; denn er hat besucht und erlöset sein Volk;
69und hat uns aufgerichtet ein Horn des Heils in dem Hause seines Dieners David,69und hat uns aufgerichtet ein Horn des Heiles im Hause Davids seines Knechtes,69und hat uns aufgerichtet ein Horn des Heils in dem Hause seines Dieners David.
70wie er vorzeiten geredet hat durch den Mund des Propheten: 70so wie er geredet hat durch den Mund seiner heiligen Propheten von alter Zeit her:70Als er vorzeiten geredet hat durch den Mund seiner heiligen Propheten:
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71daß er uns errettete von unseren Feinden und von der Hand aller, die uns hassen,71Erlösung von unseren Feinden und von der Hand aller, die uns hassen,71daß er uns errettete von unsern Feinden und von der Hand aller, die uns hassen,
72und Barmherzigkeit erzeigte unsern Vätern und gedächte an seinen heiligen Bund72Erbarmen zu üben an unseren Vätern und zu gedenken seines heiligen Bundes,72und die Barmherzigkeit erzeigete unsern Vätern und gedächte an seinen heiligen Bund
73und an den Eid, den er geschworen hat unserm Vater Abraham, uns zu geben,73nach dem er zugeschworen hat Abraham unserem Vater,73und an den Eid, den er geschworen hat unserm Vater Abraham, uns zu geben,
74daß wir, erlöst aus der Hand unserer Feinde, ihm dienten ohne Furcht unser Leben lang74uns zu verleihen, daß wir furchtlos aus Feindeshand befreit74daß wir, erlöset aus der Hand unserer Feinde, ihm dieneten ohne Furcht unser Leben lang
75in Heiligkeit und Gerechtigkeit, die ihm gefällig ist.75ihm dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor ihm all' unsere Tage.75in Heiligkeit und Gerechtigkeit, die ihm gefällig ist.
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76Und du, Kindlein, wirst ein Prophet des Höchsten heißen. Du wirst vor dem HERRN her gehen, daß du seinen Weg bereitest76Und du aber, Kindlein, sollst Prophet des Höchsten heißen. Denn du sollst vor dem Herrn her wandeln, seine Wege zu bereiten,76Und du, Kindlein, wirst ein Prophet des Höchsten heißen; du wirst vor dem HERRN hergehen, daß du seinen Weg bereitest
77und Erkenntnis des Heils gebest seinem Volk, das da ist in Vergebung ihrer Sünden;77zu geben Erkenntnis des Heils seinem Volke durch Vergebung ihrer Sünden.77und Erkenntnis des Heils gebest seinem Volk, die da ist in Vergebung ihrer Sünden,
78durch die herzliche Barmherzigkeit unsers Gottes, durch welche uns besucht hat der Aufgang aus der Höhe,78Um herzlicher Barmherzigkeit willen unseres Gottes, in welcher uns heimsuchen wird der Aufgang aus der Höhe,78durch die herzliche Barmherzigkeit unsers Gottes, durch welche uns besucht hat der Aufgang aus der Höhe,
79auf daß er erscheine denen, die da sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.79zu scheinen denen, die da sitzen in Finsternis und Todesschatten, zu richten unsere Füße auf den Weg des Friedens.79auf daß er erscheine denen, die da sitzen in Finsternis und Schatten des Todes und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.
80Und das Kindlein wuchs und ward stark im Geist; und er war in der Wüste, bis daß er sollte hervortreten vor das Volk Israel.80Der Knabe aber wuchs und ward stark am Geist, und war in der Wüste bis auf den Tag seiner Darstellung vor Israel.80Und das Kindlein wuchs und ward stark im Geist und war in der Wüste, bis daß er sollte hervortreten vor das Volk Israel.
Lutherbibel 1912

Textbibel des Alten und Neuen Testaments, Emil Kautzsch, Karl Heinrich Weizäcker - 1899

Modernized Text courtesy of Crosswire.org, made available in electronic format by Michael Bolsinger.

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