D Hebern 1 De Bibl auf Bairisch
D Hebern 1
De Bibl auf Bairisch
1Oft und waiß grad wie haat dyr Herrgot weilet gan de Vätter gsprochen, und zwaar durch d Weissagn. 2Ietz aber, in dyr Endzeit, haat yr zo üns gsprochen durch n Sun, dönn was yr zo n Allörbherrn eingsötzt haat. Aau d Welt bschaffen haat yr durch iem. 3Aus iem straalt dyr Rued Gottes, und er ist iem wösnsgleich. Er dyrhaltt allss durch sein machtvolls Wort, haat d Rainung umbb de Sünddn gwirkt und si aft zuer Zesmen von dyr Grooßmächtigkeit obn eyn n Himml nidergsitzt. 4Er ist so vil erhabner wordn wie d Engln, wie aau der Nam, dönn wo yr als sein Uedl kriegt haat, dönn von ienen überragt.

5Denn zo wölchern Engl haet yr iemaals gsait?: "Mein Sun bist; heint haan i di zeugt." und aau: "I gaa sein Vater sein und er mein Sun."

6Und wenn yr önn Eerstgebornen abermaals eyn d Welt einfüert, dann spricht yr: "Alle Engln Gottes sollnd si vor iem spraittn."

7Und von de Engln sait yr zwaar: "Zo Sturmwindd macht yr seine Engln, gan Feuerflammenn seine Diener.",

8von n Sun dyrgögn: "Dein Troon, o Got, steet eebiglich." und: "Ys Sepfer von deinn Reich laasst Recht gscheghn.

9S Recht haast lieb, und s Unrecht hasst. Drum, Got, haat dein Got di gsalbt mit seinn Öl mit ayner Freud wie bei kainn von deine Gsölln."

10Und: "D Erdn, Trechtein, haast vor Zeitn gründdt; d Himmln seind aus deine Höndd.

11Sö gaand vergeen, du aber bleibst. Allss verschleisst aft wie ayn Gwand.

12Wie aynn Mantl rollst ys zamm. Gwechslt werdnd s als wie ayn Klaid. Du aber bleibst allweil, wasst bist, und deine Jaar geend niemaals z End."

13Zo wölchern Engl haet yr n iemaals gsait?: "Sitz di mir zuer Zesmen hin, und i lög dyr d Feindd vor d Füess."

14Seind s n nit allsand grad Dienergeister, ausgschickt, dene z dienen, wo d Saeligkeit dyrörbn sollnd?

Philemon 1
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